Freitag, 23. November 2007

Schwedische Regierung sperrt Porno-Seiten


Es ist vorbei mit dem Surfen auf Sexseiten am Arbeitsplatz. Schweden hat auf allen Regierungscomputern den Zugang zu Porno-Internetseiten gesperrt. Eigentlich sollte so etwas nicht nötig sein, sagte ein Politiker. Ein Analyse des Nutzungsverhaltens zeigt: offensichtlich doch.



Schwedische Regierungsmitarbeiter können ab sofort nicht mehr auf Sexseiten im Internet surfen. Aufgrund eines Regierungsbeschlusses wurden sämtliche 6000 Regierungscomputer für Porno-Internetseiten gesperrt. Außer Sex-Seiten, sind auch Sites mit Gewalt oder rassistischem Inhalt für Schwedens Regierungsmitarbeiter ab sofort nicht mehr zugänglich.
Sozialminister Göran Hägglund bestätigte gegenüber der Stockholmer Zeitung "Expressen" die Installation entsprechender Filter. Die neuen Systeme verhindern auch das selbsttätiges Erscheinen von Porno-Seiten auf dem Computerschirm.

"Eigentlich sollte man meinen, dass so etwas nicht nötig ist“, meinte der christdemokratische Politiker. Durch Filter für bestimmte Internetadressen werde nun aber ein „Signal ausgesendet, dass die Anwendung derartiger Seiten inakzeptabel ist". Eine Regierungssprecherin nannte als weiteren Grund für die strenge Maßnahme das mögliche Einschleppen von Viren über Sex-Seiten.

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